Archiv für den Monat Mai 2013

Du bist mit dem Fahrrad hier?!

bikes & polish

Toutde5uite erhöht weiterhin beharrlich ihre Leserzahlen: Der Durchschnittsleser wünscht Fahrräder & Nagllack. Sagt die Statistik!

Ich höre wirklich oft die Frage „Waaaas? Du bist mit dem Fahrrad HIER?!“ Selbst von Leuten, die mich gut kennen, die wissen, dass ich fast immer mit dem Fahrrad „HIER“ bin. Für die ist zwar normal, dass ich gerne Fahrrad fahre, aber doch nicht „HIER“her – zu diesem Termin, dieser Party, dieser Uhrzeit, in dieser Entfernung. Ich glaube, man versteht das nur, wenn man auch „addicted“ ist – ich tue das nicht, weil ich das muss. Oder, auf irgendeine Art „muss“ ich das schon, aber es sind nicht ethische, gesundheitliche, soziale, finanzielle (etc. etc.) Gründe, die mich das „müssen“ lassen – auch wenn Fahrradfahren ethisch, gesundheitlich, sozial, finanziell (etc. etc.) natürlich ne wirklich feine Sache ist. Ich muss das, weil ich nur so meinem riesigen Kindskopf mein Erwachsenenleben schmackhaft machen kann.

Für Menschen, die nicht so gestrickt sind, ist der Weg das Lästige zwischen den Stationen. Für mich sind die Wege im Zweifelsfall das Spaßige zwischen den lästigen Stationen (o. k., bei dem Beispiel mit der Party stimmt das mit der lästigen Station jetzt nicht so ganz). Oft fühle ich mich, als müsste ich den ganzen Tag so tun, als sei ich erwachsen (rein zahlenmäßig bin ich’s schon ne ganze Weile …). Selbst die Fahrradstrecken zum Selbsttransport sind dann die Go-Kart-Pausen, in denen ich Spielen gehen darf. Von den reinen Selbstzweck-Strecken ganz zu schweigen …

Und wenn mir nicht gerade zu viele Autofahrer ans Leben wollen, ist es auch genau das: Spielen gehen. Heute einfach schnell. Go! Heute einfach schön (fließend, perfekt schaltend, Ampel als Steher). Go! Heute eine absurde Wegstrecke. Go! Heute mit Absicht die größte Steigung. Go! Heute ein Rennen (Ihr wisst schon, ein/e andere/r RadfahrerIn, die/der zufällig den größten Teil der Strecke mit Euch teil, man tut so, als nähme man sich kaum war, grinst aber, wenn der Weg sich dann doch noch teilt – manchmal tief dankbar, weil man hinter der Gabelung endlich in Frieden das Sauerstoffzelt aufschlagen kann – aber bloß nix anmerken lassen ;)).

Die Stadt sieht auf dem Rad anders aus. Die Natur sowieso. Spät nachts mit dem Rad heimfahren ist wunderschön.

Ich bin mit dem Fahrrad hier.

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Musik außer der Reihe

Auf dieses bezaubernd-schräge Video aufmerksam geworden bin ich auf dem lesenswerten Fahrrad-Blog  It started with a fight (siehe auch mein Blogroll). Ich wollte nicht einfach nur rebloggen, sondern auch noch ein bisschen zusammengeklauten Senf dazugeben – nämlich (und ich zitiere von eben diesem Blog) folgende hübsche Sentenz der Sprecherin vom ADFC: „Ausgehend von einer kleinen gebildeten, urbanen Bevölkerungsschicht wird das Fahrrad immer beliebter.“ Ja. Ja!!! An dieser Stelle setze ich mich mit einem sehr feinen Lächeln auf den Lippen (nicht meinem normalen Bierkutschergrinsen) auf meiner Couch zurecht und meine Finger gleiten anmutiger denn je über die Tastatur. Es ist einer jener seltenen glücklichen Momente, in denen Fremd- und Eigenwahrnehmung so perfekt harmonieren wie eine seit 50 Jahren gemeinsam trainierende Square-Dance-Truppe aus Oklahoma: Ja!!! Gebildet, urban – die reden von mir. Viel Spaß mit dem Video!

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WARUM …

Nice… rufst Du nicht an?!
Am Nagellack kann’s nicht gelegen haben.
Vielleicht, weil Du meine Nummer gar nicht hast?
Oh damn …
Was ein bescheuertes Eigentor.

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Evergreens am Dienstag

… diesmal donnerstags. Und wir verdanken es einer unerschrockenen jungen Dame, die sich furchtlos meiner Preisfrage annahm, dass ich nicht weiter beleidigt schweige (also Schweigen im Sinne von „keine Geräusche auf dieser Seite machen“). Wenn noch einmal einer was gegen die heutige Jugend sagt …

Hier also „The Jesus and Mary Chain“ mit „Head on“ – und wir bemerken: Ja, gleicher Titel wie beim letzten immergrünen Dienstag. Nur waren „The Jesus and Mary Chain“ die ersten – die Pixies haben’s dann gecovert. Und wie es manchmal (aber wirklich nur manchmal!) so ist, ist das Original grandios und das Cover ebenfalls. Schlappe 24 Jahre alt.

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Musikquiz für Ignoranten

bikes & polish 2

Die Marktforschungsabteilung von Toutde5uite hat ihre Hausaufgaben gemacht: Die Leserschaft wünscht Fahrräder & Nagellack …

Wenn ich so in meine Statistik schaue oder mich durch andere Blogs lese, ist es offenkundig, dass viele Menschen ebenfalls Fahrräder lieben (mehr als verständlich …) und/oder auf Nagellack stehen. Meinen immergrünen Dienstag hingegen ignoriert der Besucher größtenteils geflissentlich. Da ich in dieser Rubrik ausschließlich Musik poste, die meine Herz genauso freudig funkelnd berührt wie die ersten Kilometer an einem freien Tag, den ich mit Fahrrad am Ufer eines glitzernden Flusses verbringen kann (um die Dimensionen hier unter Auferbietung meiner kompletten lyrischen Kräfte klarzumachen …), bin ich leicht geknickt ob dieser Missachtung. Und da in einer Viertelstunde wieder Dienstag ist, werde ich jetzt kleinlich. Die nächste Perle der musikalischen Vergangenheit poste ich erst, wenn sie jemand errät. So. Was mit Studium des letzten Evergreens bewältigbar ist. So. Und da sich hier ja sowieso alle nur für Fahrräder interessieren, setze ich einen entsprechenden Preis aus: Für den/die GewinnerIn mache ich exklusiv ein Foto von einem wie oben beschriebenen glitzernden Abschnitt meiner Fahrrad-Hausrunde. So exklusiv, dass ich es extra für ihn/sie anfertige (sprich: ein Beweiszettelchen mit seinem/ihrem Namen oder wahlweise Blog-Titel ins Bild halte). In Farbe. So. Ich krieg Euch noch zum Musikhören, Ihr Fahrradfetischisten!

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animalische ManiküreDas mit der intelektuellen Maniküre hat sich im wahren Leben nur bedingt bewährt – hauptsächlich, weil der hellgraue Lack schon nach einem halben Tag aussah, als hätte ich im Bergwerk nach geeigneter Lektüre für den nächsten Versuch gegraben …

Mit dieser animalisch anmutenden Maniküre fühle ich mich wie ein goldenes Krokodil (fühlt sich gut an!) und würde auch prima auf das Fahrrad im vorangegangenen Post passen …

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Abandoned III

Goldesel Dieses ausgesetzte Fahrrad „gildet“ eigentlich nicht wirklich („Das gildet nicht!!!“ war in meiner Kindheit ein wichtiger Ausruf, um mit großer Emphase Gerechtigkeit einzufordern …), denn es ist ja mit Absicht & zu Werbezwecken angebunden worden. Sieht aber trotzdem schön aus.

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Danke!

Fahrradschloss  … an den netten Hausmeister mit dem großen Bolzenschneider – er hat mir den ohnehin schon logistisch anspruchsvollen Tag gerettet: Ohne meine zweirädrige Mobiltätsgarantie wäre ich schon nach meinem ersten Termin heute Morgen aufgeschmissen gewesen.

Vorgeschichte:
Ich komme gerade noch pünktlich zu besagtem Termin an, schließe mein Fahrrad an und betrete das Gebäude. Beim Verlassen dieses Gebäudes wird mir schlagartig bewusst, dass ich meinen Schlüsselbund zuhause vergessen habe – ich musste für diese Erkenntnis gar nicht meine Tasche durchsuchen. Bleiben nur nur zwei Fragen:

1. Warum eigentlich in diesem Moment und nicht, bevor ich das Schloss zugedrückt habe?
2. Darf ich es als glückliche Fügung werten, dass ich heute Früh in Eile nur das „Geschenkbändchen“ und keines meiner schweren Schlösser fand?

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Evergreens am Dienstag

Nach meinem „KimDealIstSoTohooooll“-Geröchel ist es kaum verwunderlich, dass in dieser Rubrik auch noch die anbetungswürdigen Pixies auftauchen … Um doch noch einen Hauch Überraschung ins Spiel zu bringen, ist es zumindest eine der der nicht so populären Perlen – und ein Cover einer weiteren absolut anbetungswürdigen Band, die sicher auch noch mal höchstpersönlich in dieser Rubrik auftauchen wird.

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Hyperbole and a Half

Weil mein Blogroll bei diesem Design so schrecklich weit unten steht, komme ich einfach nicht umhin, eine meiner aktuellen Lieblingsseiten aggressiv auf diese Art zu bewerben. Schaut nicht nur die Geschichte hinter dem unten stehenden Bildchen an, sondern alles – Hyperbole and a Half ist großartig!