Archiv der Kategorie: Klingt

freitags

Für die vielen ausgefallenen Dienstage heute mal ein bisschen was Kantiges.

Wer ihn kannte, weiß, an wen ich bei dieser Musik denke.

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Gimme some music II

Wenn Sie raten sollten, welche Blogs ich selbst so lese – na, hätten Sie eine Vorstellung?

Ja, es ist genauso einfach, wie Sie es sich vorstellen: Ich lese Fahrrad-Blogs, Nagellack-Blogs, zwei/drei Punk-Blogs und – natürlich – sehr gerne Musikblogs (und dann noch ein paar Blogs zu diversen Themen, deren AutorInnen auf eine Art schreiben, die mir gefällt). Musikblogs sind toll, Online-Trüffelschweine!

Hatte ich noch vor wenigen Jahrzehnten (also quasi gestern) nix anderes zu tun, als Fahrrad zu fahren, auf Konzerten rumzulungern oder mir von meinen mißratenen Freunden Musik vorspielen zu lassen, so hat sich das *schnüffschnüff* ein bisschen geändert (leider habe ich nicht die Kurve dahingehend bekommen, daraus irgendetwas zu machen, für das mir irgendjemand Geld bezahlt …). Also lungere ich jetzt, wenn ich die Zeit dazu habe, auf den Blogs wohlgeratener Fremder herum und lass mir da Musik vorspielen.

An dieser Stelle wieder ein „Gimme-some-music“-Dankeschön: Gerade liegen The Thermals im CD-Player, frisch aus der Post. Drenge ist unterwegs. Ja, ich kaufe noch CDs, wenn mir was sehr gut gefällt, und das waren meine jüngsten Blog-inspirierten Einkäufe. Liebe Musik-Blogger: Ihr macht mein kleines Budget noch kleiner. Aber mich nicht ärmer. Ganz im Gegenteil 😉

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Fremde Federn

Kennen Sie das? Während man sich darüber ärgert, dass zeitgenössische lieblose Cover-Versionen (nix gegen ein gelungenes Cover) von „den jungen Leuten“ natürlich gar nicht richtig zugeordnet werden können, stolpert man selbst doch noch ab und zu über ein erstaunliches Original, dessen Urheber man in späteren Jahrzehnten wähnte …

So bin ich letztes Jahr mit großem Aha-Effekt hierüber gestolpert und – ganz ehrlich – hätten Sie gewusst, dass da Limp Bizkit rund 30 Jahre später nur nachgetreten hat?

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Line of Sight: Ein Fahrradfilm von Lucas Brunelle

Reblogging-Tag … bin hin und weg von diesem Film.

—> Unbedingt die Vollversion schauen – der Film ist klasse und – you know what!!!! – die Musik ist spitze. Von The Thermals über Clash zu Holy Fuck bis Talking Heads alles dabei. Ein Traum.

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Ein Fahrradfilm von Lucas Brunelle der mit seiner Helmkamera immer mittendrin drin ist. In den Schnitzeljagden der Fahrradkuriere, die sich brutal in den Großstadtverkehr stürzen und dabei im Gegensatz zum KFZ-Verkehr trotzdem elegant wirken. Der Film Line of Sight gibt einen einmaligen Einblick in die Kurierszene.

http://www.pinkbike.com/video/299661/ Der komplette Film, 66min.

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Evergreens am Dienstag

… mal wieder mittwochs nachgetrödelt. Und noch nich ma richtig alt.

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Evergreens am Dienstag

Eigentlich war mein Karma mächtig angekratzt durch den Autofahrer, der mich gestern AUF dem Fahrradweg erlegen wollte … Auf meine Frage, was er da tue, antwortete er mir tatsächlich: „Glaubste, die Autos fliegen übern Radweg, wenn se parken wollen?!“ (ich hatte ihn gesietzt!).

Dann wurde es hässlich … verbal ging mir mal wieder alle Impulskontrolle stiften. Und da mein Karma nun ja eh schon nicht mehr richtig funkelte (damn, das nehm ich ihm am übelsten!), wollte ich diese Rubrik gerade missbrauchen, um alles rauszulassen – „Hate me!“, ein toller Song von den Spermbirds („Hate me, hate me, hate me, hate me, gimme a reason to live!!!“). Aber irgendwann hatte ich wohl schon genug aufs Karmakonto eingezahlt, denn gnädigerweise finde ich ihn nur in einer unsäglich schlecht abgemischten Live-Version. Deshalb, völlig unverfänglich, da ohne Themenbezug, vom gleichen Album die Studioversion von „Set an Example“ – die ganze (gleichnamige) Platte ist übrigens ein Brett. Immernoch. Sowas hört also Toutde5uite, wenn sie ihr Karma bügelt 😉

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Mixtape

Ich hab’s ja schon das eine oder andere Mal durchklingen lassen: Ich bin ausschließlich berufsjugendlich – als Dame möchte ich zwar nicht allzu genau auf mein Alter (also *hüstel* im Sinne von meinem kalendarischen Geburtsdatum gerechnet …) eingehen, aber wenn Sie so meine Musikauswahl angucken, kriegen Sie gegebenenfalls eine Ahnung … 😉 Kein Wunder also, dass ich beim „Musikkassetten-Special“ zum 50. Geburtstag der Kassette in der Wochenendausgabe unserer lokalen Zeitung auf Touren kam: Erinnerungen an besondere Mix-Tapes!

Was ein gutes Mix-Tape ausmacht, wieviel Hingabe man ins Erstellen legen konnte, wie wichtig ein guter Urlaubsmix war in Zeiten, als man eben noch nicht ein paar hundert Gigabyte Musik in der Hosentasche dabeihaben konnte, wie tragisch eben dann Bandsalat war, was mit geschenkten Mixtapes gesagt oder nicht gesagt wurde – ach … Stoff für ein ganzes Blog!

Das letzte Mixtape, das ich anfertigte, ist schon ne ganze Weile her, und war auch gar kein Tape mehr, sondern schon eine CD. Und ja, ich war ausgesprochen romantisch motiviert … (machten ja meistens die Jungs, das mit den romantisch motivierten Mixtapes – aber was erwarten Sie von jemandem, der zwar ziemlich viel über Nagellack nachdenkt, aber ansonsten als Hobby außer den heißgeliebten Fahrrädern vielleicht noch Kickerspielen & Dosenbiertrinken angeben könnte?).

Und wissen Sie was? Seit der Zeitungslektüre bin ich wieder mächtig in Stimmung … und romantisch motiviert allemal. Und es gäbe einen guten Anlass, zum Glück noch ein paar Wochen hin … Ich habe sogar schon einen wirklich genialen Opener, goldwert, die halbe Miete!!!

Allein … man ist ein bisschen eingerostet, was das angeht. Hand aufs Herz, wann haben Sie zum letzten mal ein Mix-Tape erstellt? Eins zum Verschenken? Zum romantisch motiviert Verschenken? Allein die vielen technischen Fragen, die sich da stellen … Noch einfach: Die Länge – würde mich jetzt an den (oldschool) maximal 90 Minuten orientieren. Schon viel schwieriger: Wie überreicht man ein Mix-Tape, das kein Tape ist? Murmelt man „Ich schick Dir’n ZIP …“? Bindet man ein Schleifchen um nen Memory-Stick? Wo bringt man eine mit geistreichen Anmerkungen versehene playlist unter? Auch die grafische Covergestaltung ist ja kein wirkliches Thema mehr … ach, schwierig!

Deshalb, liebe Leserinnen und Leser, bitte behandeln Sie meine Fragen nicht wie rhetorische Fragen (das tun Sie immer, dabei frage ich ganz selten rein rhetorisch … Schwamm drüber!), sondern plaudern Sie mal aus Ihrem aktuellen Mix-Nähkästchen!

Es ist gespannt & stets die Ihre:

Toutde5uite

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Obscured by ****heads

Gerade betreibe ich das ehrgeizige Projekt, meine CDs zu digitalisiseren. Während ich sie (natürlich!) alphabetisch sortiert aufbewahre (der kleine Polizist würde sonst Amok laufen …), gehe ich dabei völlig unsystematisch vor: … erstmal alle Lieblings-CDs, auf meinem Laptop is ja nich ewig Platz  … wie, noch gar keine „K“-Einträge, wenn ich mir die Ordner alphabetisch sortiert anschaue, also schnell ein hübsches K … und so weiter.

Jetzt lagen als nächstes im Stapel ein Steakknife-Album und eine Ten Foot Pole-CD, beides echte Kracher, aber nun nicht eben Goldene-Schallplatten-Gewinner, um mal den Verbreitungsgrad zu definieren. Und zum ersten Mal hat sich die Media-Player-Album-Erkennung geirrt: Als Steakknife im Laptop steckte, erkannte der Player Ten Foot Pole. Was noch nie vorher in diesem Rechner lag, nur im Stapel als nächste CD … Spooky, oder?! Ich staunte also wirklich ausgiebig ein paar Runden  – also, zufallstechnisch ja echt n Ding, oder? Unter Millionen möglicher Bands sich gerade auf die einzuschießen, die als nächste in meinem privaten Zufallsstapel liegt … tsts. Dann fing mich die Sache mit dem „Einschießen“ aber mächtig an zu nerven. Die tatsächliche Band fand der Media-Player nämlich nicht. Auch nicht mit meiner massiven Hilfe. Also manuell bearbeiten … Trackliste, Interpreten etc. *nerv* Nur das Cover-Bildchen, mit dem er das Album im Player, im Datei-Manager und überall sonst darstellt, lässt sich nicht ändern. Und jetzt fragen Sie mal nach dem kleinen Polizist … Der ist seit gestern fertig mit der Welt. Alles so schön geordnet und dann das falsche Cover. Wenn Sie also Rat zur diesbezüglichen Handhabung des Media-Players wissen – der kleine Polizist schmeißt ne Runde, wenn Sie ihn von seinen Archiv-Schmerzen erlösen!

Was übrigens in seiner regulativen Übergriffigkeit selbst den kleinen Polizisten empörte, ist die Tatsache, dass der Player in den Medieninformationen die bösen Worte in CD- und Liedtiteln zensiert –  bezeichnenderweise z. B. hat er „obscured by ****heads“ schön gesternt. Find ich gut, dass jemand aufpasst, dass meine (!) CDs nicht mit ihrem tatsächlichen Titel auf meiner (!) Festplatte landen. Dazu bin ich moralisch nicht gefestigt genug!!!

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Gimme some music!!!

Demletzt hatte ich es mit einem guten Kumpel von den Personen in unserem Leben, die er – beim ersten Hören wenig schmeichelhaft – „Trüffelschweine“ nennt.

Das Tertium comparationis – ha! hab ich Sie mal wieder durch das kulturelle Niveau dieser Seite sprachlos gemacht!!! – also das vergleichende Dritte, also das Ding, was Vergleichendem und Verglichenem gemeinsam ist, wäre hier wohl: unermüdlich für andere die guten Sachen hervorwühlen. Und wir sprachen natürlich über Musik. Wir beide lieben Musik – manchmal sogar die gleiche. Und jeder von uns beiden hatte – unabhängig von einander und nicht den gleichen – einen solchen Freund, der wahnsinnig umtriebig alles hörte, anschaute, auscheckte und: das alles bereitwillig weitergab.

Ich scheue den Ausdruck „Trüffelschwein“, er klingt einfach nicht schön genug – dafür, wie sehr dieser Freund mein Leben bereicherte. Musik schenken (im Sinne von: zugänglich machen) ist unschätzbar. Meine ich jetzt ganz ernst und nicht ohne Rührung. Danke, J.! Mit Dir habe ich die besten Konzerte meines Lebens gesehen und Dinge kennengelernt, ohne die ich ärmer wäre. Du warst (und bist bestimmt noch) in fast allen Genres unterwegs, mit heiligem Eifer und trotz deines riesigen Backgrounds der erste, der sich von guter Musik aufrichtig berührt zeigt. Das Leben, tückisch wie es ist, hat uns irgendwann ein bisschen weit von einander weggespült, aber Du glaubst gar nicht, bei wievielen Tracks Du direkt neben mir stehst …

Falls Ihnen da was bekannt vorkommt
– schauen Sie vielleicht ab und zu Zeichentrickserien … hihi.
– oder Sie sind Fan von Pierre Henry, einem der Godfathers der elektronischen Musik, der das phantastische Original 1967 (!)  „synthetisiert“ hat
– oder Sie hören einfach viel Fatboy Slim 😉

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