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Obscured by ****heads

Gerade betreibe ich das ehrgeizige Projekt, meine CDs zu digitalisiseren. Während ich sie (natürlich!) alphabetisch sortiert aufbewahre (der kleine Polizist würde sonst Amok laufen …), gehe ich dabei völlig unsystematisch vor: … erstmal alle Lieblings-CDs, auf meinem Laptop is ja nich ewig Platz  … wie, noch gar keine „K“-Einträge, wenn ich mir die Ordner alphabetisch sortiert anschaue, also schnell ein hübsches K … und so weiter.

Jetzt lagen als nächstes im Stapel ein Steakknife-Album und eine Ten Foot Pole-CD, beides echte Kracher, aber nun nicht eben Goldene-Schallplatten-Gewinner, um mal den Verbreitungsgrad zu definieren. Und zum ersten Mal hat sich die Media-Player-Album-Erkennung geirrt: Als Steakknife im Laptop steckte, erkannte der Player Ten Foot Pole. Was noch nie vorher in diesem Rechner lag, nur im Stapel als nächste CD … Spooky, oder?! Ich staunte also wirklich ausgiebig ein paar Runden  – also, zufallstechnisch ja echt n Ding, oder? Unter Millionen möglicher Bands sich gerade auf die einzuschießen, die als nächste in meinem privaten Zufallsstapel liegt … tsts. Dann fing mich die Sache mit dem „Einschießen“ aber mächtig an zu nerven. Die tatsächliche Band fand der Media-Player nämlich nicht. Auch nicht mit meiner massiven Hilfe. Also manuell bearbeiten … Trackliste, Interpreten etc. *nerv* Nur das Cover-Bildchen, mit dem er das Album im Player, im Datei-Manager und überall sonst darstellt, lässt sich nicht ändern. Und jetzt fragen Sie mal nach dem kleinen Polizist … Der ist seit gestern fertig mit der Welt. Alles so schön geordnet und dann das falsche Cover. Wenn Sie also Rat zur diesbezüglichen Handhabung des Media-Players wissen – der kleine Polizist schmeißt ne Runde, wenn Sie ihn von seinen Archiv-Schmerzen erlösen!

Was übrigens in seiner regulativen Übergriffigkeit selbst den kleinen Polizisten empörte, ist die Tatsache, dass der Player in den Medieninformationen die bösen Worte in CD- und Liedtiteln zensiert –  bezeichnenderweise z. B. hat er „obscured by ****heads“ schön gesternt. Find ich gut, dass jemand aufpasst, dass meine (!) CDs nicht mit ihrem tatsächlichen Titel auf meiner (!) Festplatte landen. Dazu bin ich moralisch nicht gefestigt genug!!!

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Man soll den Tag nicht vor dem Abend bloggen!!! Heute Morgen noch trällerte ich vergnügt kanadischen Pop vor mich hin und noch ehe es Mittag schlug … war ich mit der Aufgabe konfrontiert, die wir aus dem guten, alten Fährmannrätsel kennen (Falls Sie das gute, alte Fährmannrätsel nicht kennen: Ein Fährmann soll einen Kohlkopf, eine Ziege und einen Wolf übersetzen. Es passt aber immer nur Fährmann + 1 in die Fähre und sowohl Ziege + Kohlkopf  als auch Wolf + Ziege allein am Ufer sind fatal …).

Auf meine Wirklichkeit übertragen, wird’s noch eine Ecke schwieriger: Der Wolf hasst den Kohlkopf und möchte auf keinen Fall mit ihm alleine bleiben. Die Ziege wird sofort seekrank, wenn sie das Festland verlässt. Der Kohlkopf findet sowieso alles scheiße und nervt mich permanent mit Fragen zur CO2-Bilanz meiner Fähre. Ich selbst drehe nach den wenigen lichten Momenten heute Morgen genauso am Rad wie die ganzen letzten drei Wochen (habe ich Ihnen von dem zuckenden Nerv an meinem rechten Auge erzählt? Nein? Schwamm drüber) und verfluche ausdauernd die Idee, eine Vergnügungsfahrt angedacht zu haben. Zwischendurch bekomme ich depressive Anfälle, weil Wolf, Ziege und Kohlkopf mich offensichtlich nicht lieb haben …

fährmannrätsel

Therapeutisches Malen hilft auch nicht …

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Rotkäppchen

Gestern spät in der Nacht saß vor der Bar Rotkäppchen. Es zog mich zu sich auf die Stufen, küsste mich auf die Wange und sagte: „Wie schön, Dich zu sehen, Toutde5uite!“

Wir plauderten, und weil wir uns wirklich lange nicht mehr gesehen hatten, hatten wir uns eine Menge zu erzählen.  Allein die wirklich wichtigen Themen brauchten schon zwei Gläser lang.

Irgendwann sprang Rotkäppchen auf, schnappte sein Körbchen und rief: „So spät schon! Ich muss unbedingt noch zur Großmutter!“ Es küsste mich wieder, diesmal zum Abschied, sah mir ernst in die Augen und sagte:

„Hüte Dich vor den beiden Hexen! Du weißt schon, die böse Hexe des Ostens und die böse Hexe des Westens …“

Woher weißt Du …?! Bestimmt, weil Du Rotkäppchen bist. Ich passe auf, danke Dir!

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Der Bann ist gebrochen!

Ich habe es geschafft!!! Ich habe mir einen neuen Nagellack gekauft! Sagen Sie jetzt nichts – ich weiß, was Sie denken: Soso, denken Sie, Frau-Toutde5uite-ich-habe-nur-34-Nagellacke hat es geschafft, Nummer 35 ins Einkaufskörbchen zu schaufeln, soso … reife Leistung. Wenn Sie weniger höflich sind, denken Sie vielleicht: Armseliger Konsum-Junkie, geh mal n bisschen Fahrradfahren!!!

Aber in Wirklichkeit tu ich das alles nur für Sie, verehrte/r Leser/in! Ich erwähne es ja immer mal wieder: Fahrräder und Nagellack – da kommt die Blogstatistik auf Touren. Und Ihr Leseglück ist selbstverständlich mein Bestreben. Nun ist es aber mit neuem Nagellack bei mir viel schwieriger, als Sie denken! In den letzten Monaten habe ich wieder und wieder versucht, einen neuen Nagellack mit verblüffenden Nuancen zu erwerben, einzig, damit ich Sie mit ausgesucht schönen Bildern davon erfreuen kann. Und nun will ich Ihnen zeigen, was jedes Mal passiert ist:
Nagellack Jedes Mal dachte ich: OHA! Diese bemerkenswerte Nuance von Blau-Grün/Türkis/Petrol habe ich noch nicht! Brauche ich aber!!!
Und es sind auch wirklich lauter bemerkenswerte Nuance von Blau-Grün/Türkis/Petrol, aus denen ich je nach Stimmung die passende auswähle. Aber fällt Ihnen was auf? Man könnte auf die Idee kommen, dass sich die Farben *hüstel* nun, leicht ähneln … Wenn ich die Lacke dann noch fotografiere und hier poste, sehen sie tatsächlich zum Verwechseln ähnlich aus (lackierte Nägel fotografieren sich relativ schwierig in Bezug auf Farbtreue).

Als ich nun das letzte Mal bei den einschlägigen Lack-Dealern vorbeischaute, hatte ich schon vorher lange über die Farbproblematik gesonnen und einen festen Plan. Die bezaubernde Frau 80smusicmixtape war in meinem Kopf, die sich für die längst fälligen Wettschulden eine „schöne sommerliche Farbe“ für den Nagellack auf dem Foto gewünscht hatte … ah,eine bemerkenswerte Nuance von Blau-Grün/Türkis/Petrol wäre da doch was Feines … Nein!!! Ich werde den Kreis durchbrechen! Und plötzlich war dieses pastellige Lindgrün in meinem Kopf. Und seine Manifestation stand auch tatsächlich beim Dealer im Regal und hüpfte auf ein samtiges „Allez Hopp!“ meinerseits bereitwilligst in mein Körbchen (auf meinen Nägeln zu bewundern auf dem Bild, auf dem ich Frau 80smusicmixtapes Blogtitel in die Botanik halte). Und jetzt ist der Bann gebrochen!!! Heute ging es schon ganz leicht, nochmal eine andere Farbe zu kaufen, das anbetungswürdige Ergebnis sehen Sie, wenn meine Nägel trocken UND fotografiert sind. Werfen Sie eigentlich Ihren Fingernägeln auch manchmal ekstatische Luftküsschen zu? Nein? … na, Schwamm drüber.

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Wettschulden sind Ehrenschulden – oder: Haltet das „s“!!!!

Erinnern Sie sich? Ganz beglückt war ich, dass eine sympathische, musikalisch außerordentlich versierte junge Dame so im Vorbeigehen das Musikrätsel löst. Und dann bleibe ich den Preis schuldig!!! Die Wahrheit ist: Ich hatte tatsächlich seitdem keine Gelegenheit, meine Fahrradhausrunde zu fahren. Aber heute! Gerade als sich hier ein angenehmer Sommerregen aufmachte, konnte ich endlich aufs Fahrrad steigen, ein Ründchen drehen und endlich meine Schulden einlösen. Zuhause noch schnell das Schild gemalt – nee, braun sieht nicht schön aus, wo ist der rote Stift? – schnell los, und schon als ich das Schild aus dem Rucksack zog … AHHH!!!! Haltet das „s“!!! Es hat sich beim Wechsel von braun zu rot aus dem Staub gemacht! Der Schurke ist etwa 4-5 cm groß, rot und äußerst eilig unterwegs. Er gehört in Wirklichkeit hier hin:

80Smusicmixtape.wordpress.com

Und hier, liebe Nadine, endlich das Foto 😀
Wettschulden

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Seite 3

Heute Nachmittag ist das Finale der Fußball-EM der Frauen, im Endspiel: die deutsche Nationalmannschaft gegen die norwegische. Sie können jetzt sagen: Fußball interessiert mich nicht, völlig legitim. Aber dass die FAS (ja, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung!) erst auf der dritten Seite des Sportteils ein fragwürdiges Portrait der Torfrau Nadine Angerer als einzigen Beitrag zur Berichterstattung zu einem EM-Finale mit deutscher Beteiligung bringt, ist unterirdisch. Warum les‘ ich sonntags eigentlich dieses konservative &%?$§-Blatt?

Aber was will man erwarten, wenn schon das ZDF die Übertragung so beworben hat?

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Boys, Bikes & Bier

Heute hab ich wieder Oberwasser – und sofort geht alles mit mir durch …! (Falls Sie es sich anstrengend vorstellen, ich zu sein – nun ja … es macht aber auch jede Menge Spaß! ;-)). Deshalb übe ich mal im Kleinen, was ich bei anderen Bloggern neidvoll beobachte: Ein bisschen aus dem Stats-Nähkästchen plaudern und Ihnen weitere Einblicke in mein fragwürdiges Seelenleben ermöglichen.

Stichwort Suchbegriffe:

Die meisten, die mittels Suchmaschine hier landen, haben irgendwas zu Fahrrädern eingegeben. Oder zu Nagellack (Überraschung …). Sehr hübsch finde ich die Suche „nackte boys auf fahrrad“ und ich hoffe, der/die Suchende war nicht allzu bitter enttäuscht. Anbieten kann ich hierzu nur „Bikes on Girls“, was ja das gewünschte Thema eigentlicht in jeder Hinsicht verfehlt – es sind keine boys, sondern girls, und diese sind nicht auf Fahrrädern, sondern die Fahrräder auf ihnen und nackt ist auch niemand wirklich (naja, ein Fahrrad ist ja doch eher per se unbekleidet … ). Aber ich liebe diese sehenswerte Sammlung! Das verlinkte Blog ist mittlerweile umgezogen (siehe Blogroll).
Falls Sie an dieser Stelle aufatmen, dass ich noch einigermaßen geschmackvoll die Kurve gekriegt habe, so muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie sich zu früh gefreut haben: Ich entstamme einer Jugendkultur, in der wir uns mehrere Stunden wegkringeln konnten über Rätselfragen wie „Was ist noch schöner als ein nackter Mann?!“ „Ein nackter Mann mit einem Kasten Bier in der Hand!“ Wobei ich betonen möchte, dass das tatsächlich unsere unreife, aber tief empfundene Wertschätzung für Männer zum Ausdruck brachte. Und unsere Wertschätzung für Bier (…it was punkrock, not straight edge). Das erzähle ich jetzt übrigens nur, damit Suchanfragen wie „nackte boys mit Bier“ auch hier landen …

Stichwort internationale Leserschaft:

Gerne würde auch ich mit meiner riesigen Leserschaft aus allen Teilen der Erde prahlen – es ist momentan noch überschaubar 😉 Aber ein/e Leser/in aus USA schaut jeden (!) Tage hierein. Und darüber freue ich mich riesig!

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Nicht gut

Heute geht’s mir nicht gut. Heute ertrag‘ ich es nicht gut, erwachsen zu sein. Mein ganzes Leben ändert sich – ich ändere es – und ich weiß nicht, wo das endet und manchmal, jetzt zum Beispiel, bekomme ich Angst. Die ganzen letzten Monate hab ich dann einfach mehr gelacht, mehr getrunken und bloß nicht zurückgeschaut, denn Toutde5uite hat natürlich nie Angst, haha! Leider besteht mein Leben nicht wirklich nur aus Fahrradfahren, Nägellackieren und Musikhören. Es gibt Menschen, die mich brauchen. Die ich liebe. Die ich auf gar keinen Fall hängen lassen darf. Verantwortungen, in denen ich stehe – auch wenn ich immer so tue, als sei ich ein großes Kind (und mich oft auch so fühle). Es gibt gesunden Egoismus, ungesunden und tausend Möglichkeiten, Fehler zu machen …
Und zu allem Überfluss kann ich zwei, drei Tage nicht Fahrrad fahren –  das einzige, was mich zuverlässig runterbringt 😉

Genug geweint! Wenn ich nicht radfahren kann, dann lauf ich halt:

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KÜSSEN!

Was ich Ihnen in aller Eile (ich renne seit einer Woche der Uhr hinterher und hole sie nicht ein …) doch noch mitteilen möchte: Heute ist internationaler Tag des Kusses. Nicht, dass ich sonst von irgendwelchen seltsamen internationalen Sonst-was-Tagen Kenntnis nehme (bis auf ein paar, die vielleicht nicht völlig sinnentleert sind), aber den … och. Hihi.

Feiern Sie ihn schön! Falls Sie nichts mit ihm anfangen können, dürfen Sie auch wahlweise am kommenden Dienstag den Tag des Rock ’n Roll feiern oder kommenden Samstag den Sei-stolz-ein-Geek-zu-sein-Tag. Für Anfragen zu Musik zu all diesen Anlässen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung, für heute lege ich Ihnen natürlich einen Klassiker zum Thema ans Herz 😉

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Falls Sie …

… sich jemals über den Untertitel meines Blogs gewundert haben, dann eben nur, weil Sie nur das Blog kennen. Jeder, der mich leibhaftig kennt, hätte nur beiläufig genickt. Und da mir eben mal wieder meine erbämliche Impulskontrolle gänzlich flöten geht, bis ich sehr froh, in der glücklichen Lage zu sein, mich ein paar Tage aus dem Staub machen zu können.

Solange noch ein, zwei Steuermechanismen greifen, erledige ich noch Dinge, danach mache ich etwas, was andere „Urlaub“ nennen …. Und meine letzte Amtshandlung auf dieser Seite besteht darin, eine Statthalterin zu ernennen. Keine Sorge – jene sympathische junge Dame, die noch dazu völlig ungefragt in diesen Genuss kommt, muss gar nichts tun! Lediglich der geneigte Leser, die geneigte Leserin ist angehalten,  die nun hier herrschende abwechselungslose Ödnis über diesen Link zu verlassen

http://80smusicmixtape.wordpress.com/

Und ja, ich habe ein schlechtes Gewissen, dass es immer noch nicht das versprochene Foto ist, sondern nur ein schnöder Link. Wobei das ausnahmsweise mit perfekt funtionierender Impulskontrolle zu tun hat: Die letzten vier Tage habe ich brav jeden Impuls unterdrückt, einfach alles stehen & liegen zu lassen und mich mittels Fahrrad davonzumachen, sondern habe vorbildlich alles erledigt – deshalb leider kein Foto vom Link mit Fahrradhausrunden-Hintergrund. Kommt aber noch.