Schlagwort-Archive: Fahrrad

Apropos …

… Achtziger, Fahrräder und Filme: Raten Sie mal, wer vor dreißig Jahren mein Role-Model war.

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Quicksilver …

Quicksilver - Screenshot… heißt er und ich musste schon ein paar Minuten nachdenken, bevor mir das wieder eingefallen ist. Nämlich der 80er-Jahre-Spielfilm mit Kevin Bacon, der dort einen Fahrradkurier in New York spielt (meine Assoziationskette von Line of Sight bis hier ist kurz und einleuchtend …).

Kevin Bacon. Mitte der Achtziger. Quicksilver ist also definitiv „Footloose“ unter den Fahrradfilmen 😉 Und wenn Sie ihn (Kevin Bacon oder Footloose oder beide) damals auch irgendwie gut fanden, dann schnappen Sie sich ne Schüssel Popcorn und genießen Sie die flache Story, die 80er-Looks und die vielen Fahrradszenen in der frei abrufbaren Vollversion, die ich für Sie aufgespürt habe ( –> aufs Foto klicken). Ich schwöre: Den völlig idiotischen kleinen Schnauzbart der ersten Szene trägt er wirklich nur die ersten paar Minuten!

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Line of Sight: Ein Fahrradfilm von Lucas Brunelle

Reblogging-Tag … bin hin und weg von diesem Film.

—> Unbedingt die Vollversion schauen – der Film ist klasse und – you know what!!!! – die Musik ist spitze. Von The Thermals über Clash zu Holy Fuck bis Talking Heads alles dabei. Ein Traum.

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Ein Fahrradfilm von Lucas Brunelle der mit seiner Helmkamera immer mittendrin drin ist. In den Schnitzeljagden der Fahrradkuriere, die sich brutal in den Großstadtverkehr stürzen und dabei im Gegensatz zum KFZ-Verkehr trotzdem elegant wirken. Der Film Line of Sight gibt einen einmaligen Einblick in die Kurierszene.

http://www.pinkbike.com/video/299661/ Der komplette Film, 66min.

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Bike Porn (38)

Heute ist Reblogging-Tag!

Die ganze Bike-Porn-Serie findet Ihr hier – und die vielen phantastischen Details und Fahrräder lohnen sich! Das Blog selbst ist mittlerweile umgezogen, wie ich auch schon bei der ebenfalls großartigen Bilderserie Bikes on Girls vermerkte … Also jede Menge zu gucken 😉

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Fahrrad-Filmprojekt sucht Sponsoren

I spread the word 😉

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Dieser Trailer zeigt in einigen Minuten, was der schwedische Filmer Fredrik Gertten mit einem neuen Filmprojekt vorhat. Es geht um Politik und Autoindustrie und wie die mit Geld und Macht versuchen die Straßen mit Autos zu füllen und Fahrräder kategorisch zu verbannen… weltweit. Und wie eine wachsende Bewegung von Menschen in Städten versucht den Platz für das Fahrrad zu verteidigen. Ich glaube, dass das ein sehr interessanter Film werden könnte und dass es eine kleine Spende wert ist.

Für das Projekt versucht der Filmer über das Fundraising-Portal kickstarter.com Geld zu sammeln. Jeder kann einen Beitrag zusagen, der erst bei Erreichen des Ziels von $50.000,- fällig wird. Im Moment sind schon fast $33.000,- zusammen gekommen.

Weitere Informationen findet ihr unter http://www.bikes-vs-cars.com

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Evergreens am Dienstag

Eigentlich war mein Karma mächtig angekratzt durch den Autofahrer, der mich gestern AUF dem Fahrradweg erlegen wollte … Auf meine Frage, was er da tue, antwortete er mir tatsächlich: „Glaubste, die Autos fliegen übern Radweg, wenn se parken wollen?!“ (ich hatte ihn gesietzt!).

Dann wurde es hässlich … verbal ging mir mal wieder alle Impulskontrolle stiften. Und da mein Karma nun ja eh schon nicht mehr richtig funkelte (damn, das nehm ich ihm am übelsten!), wollte ich diese Rubrik gerade missbrauchen, um alles rauszulassen – „Hate me!“, ein toller Song von den Spermbirds („Hate me, hate me, hate me, hate me, gimme a reason to live!!!“). Aber irgendwann hatte ich wohl schon genug aufs Karmakonto eingezahlt, denn gnädigerweise finde ich ihn nur in einer unsäglich schlecht abgemischten Live-Version. Deshalb, völlig unverfänglich, da ohne Themenbezug, vom gleichen Album die Studioversion von „Set an Example“ – die ganze (gleichnamige) Platte ist übrigens ein Brett. Immernoch. Sowas hört also Toutde5uite, wenn sie ihr Karma bügelt 😉

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Der fliegende Holländer

Der fliegende Holländer

Das erste Mal sah ich dieses Fahrrad spät, spät in der Nacht, als ich heimwärts radelte. Es stand unter einer dieser Straßenlaternen, die dieses seltsam orange Licht werfen, das sowieso alles in Fehlfarben taucht. Alles an diesem Fahrrad war grau-milchig-fahl-weiß, beinahe floureszierend, selbst Felgen und Reifen. Ich bin wirklich kurz erschrocken …

Mittlerweile ist es mir schon öfters begegnet und das letzte Mal war ich geistesgegenwärtig genug für ein Foto – bevor es einfach wieder verschwindet … 😉

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Liebe Taz,

wenn Ihr tatsächlich wollt, dass selbst so leidenschaftliche RadfahrerInnen wie ich absteigen und das Fahrrad für immer wegschließen, dann – schreibt weiter solche Sätze:

„Denn Radler sind wendig, stets im Fluss, wie Fische im Schwarm. Dynamisch und selbstverantwortlich nutzen sie jede Gelegenheit für den Fortschritt und schaffen so gleichzeitig Platz für den Hintermann. Ihr individueller Drang nach vorn beschleunigt das gesamte System. Anders gesagt: Das Fahrrad ist die FDP unter den Verkehrsmitteln. Nur dass die FDP das nicht weiß – die sitzt im BMW.“

Was auch immer man an diesem Artikel gut &richtig finden könnte – dieser Satz geht nicht.

Denn:
1. ist die FDP unter den Verkehrsmitteln immer noch das Guidomobil
2. kann man auch radfahren, als wäre man z. B. die CSU (sturzbetrunken), die SPD (ganz ohne Profil) oder die AfD (einfach total kacke).

Schlechter konstruiert wäre eigentlich nur das Bild, dass das Fahrrad quasi die TAZ unter den Verkehrsmitteln ist – denn Radler hacken gerne auf den gleichen Themen herum, werden schnell polemisch und krakeelen permanent. Aber darin erkenne ich mich jetzt eigentlich wieder 😉

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Singlespeed

singlespeed

Erinnert Sie diese Maniküre an etwas? Nein?
Dann sollten Sie dringend mehr Fahrrad-Blogs lesen!

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EINMETERFÜNFZIG!!!

Falls Sie bei diesen sommerlichen Temperaturen beobachtet haben sollte, wie eine Radfahrerin auf einem außergewöhnlich gutaussehenden Fahrrad Autofahrenden ins offene Fenster „EINMETERFÜNFZIG!!!“ brüllt: Das war ich. Ich brülle das auch bei winterlichen Temperaturen, im Sommer allerdings mit viel, viel mehr Emphase – denn bei offenen Fenstern können mich die Chauffierenden ja sogar hören.

Manche Passanten lächeln dann wehmütig-verständig: Ebenfalls Fahrradfahrer, eindeutig, auch fußgehend sofort zu erkennen. Alle anderen schauen fragend und/oder peinlich berührt (wenn ich auf Krawall gebürstet bin, liebe ich peinliche Berührtheit. Mir selbst ist dann bestenfalls hinterher was peinlich, aber selbst dann nur wenig).

„Was könnte die wütende Frau nur gemeint haben?! Ihre Körpergröße? Interessiert mich eigentlich gar nicht. Wirkte aber eher größer … Naja, das nächste Mal fahre ich einfach noch dichter an ihr vorbei und frage sie!“ Und da haben wir’s (Sie, liebe Leser und Leserinnen, mit Ihrer geistigen Alertheit, wussten natürlich längst, wo der Hase läuft – viel zu dicht an mir vorbei nämlich!).

Und jetzt lernen Sie einen weiteres Mitglied des Ensembles „Toutde5uite – wir wirken wie eine, sind aber viele – harrharr“ kennen: Den kleinen Polizisten. Sehr unsympatisch, darf deshalb auch nicht so oft raus. Deshalb kriegt er den Mund nicht mehr zu, wenn er’s mal schafft:

EINMETERFÜNFZIG ist der Mindestabstand (verzeihen Sie die vielen Großbuchstaben, hab mich schon heiser geschrieben …). Zwei sind besser. Und obligatorisch, wenn ein Kind (im Anhänger oder auf dem Fahrrad) dabei ist. In jedem Fall ab Außenkante (also ggf. Lenkerende, falls das die breiteste Stelle ist). Falls Überholen mit diesem Abstand aus irgendeinem Grund (Gegenverkehr, Gesamtstraßenbreite, ja sogar fehlendes Augenmaß oder was auch immer) nicht möglich ist, hat es zu unterbleiben. Und nun zitier ich mal, um ganz exakt zu bleiben:
Ein Überholer verstößt schon dann gegen die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung, wenn er den Eingeholten erschreckt und damit zu einer Fehlreaktion veranlasst. Fühlt sich der Radfahrer bedroht oder wird er unsicher, ist der Abstand zu gering!
So urteilte der Bundesgerichtshof schon 1967 (BGH, Verkehrsmitteilungen 1967, 9).
Zuwiderhandlungen werden – auch wenn niemand verletzt wurde – als Nötigung oder gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr verfolgt.

Sprich: Wenn ich ins Autofenster gurgle (und das tue ich nur dann, wenn es mir bedrohlich wird), hat der/die Autorfahrende schon genötigt oder gefährlich in den Straßenverkehr eingegriffen. Und „Ich hab n guten Anwalt!!!“ gurgle ich nur deshalb nicht hinterher, weil das zu lange dauert … So, jetzt ist meine interne Security (harrharr, die beiden vierschrötigen Mentalbewohner stelle ich Ihnen das nächste Mal vor …) dem kleinen Polizisten habhaft geworden und zerrt das zeternde Persönchen wieder in die Tiefen meiner Persönlichkeit. Aber er schafft’s bestimmt mal wieder ans Tageslicht … Harrharr!

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