Archiv für den Monat August 2013

Evergreens am D… D… Donnerstag!

Den Dienstag hab ich verschwitzt. Mit dem heutigen Evergreen huldige ich einem von mir sehr geschätzten Musik-Blog im Rahmen der dortigen französischen Woche … je vais boire un coup a votre santé ce soir!

Deshalb passenderweise „Commando Pernod“ von Bérurier noir 🙂 Die weniger rumpeligen Töne überlasse ich Dir 😉

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Nachdem Sie so gar kein Interesse an meiner Wochenendplanung gezeigt haben (schon klar, hatte ja nix mit Nagellack zu tun …), kann ich nur sagen: Selbst schuld! Einmal in gefühlten hundert Jahren taucht hier ein Stück von einem funkel! Nagel! neuen! Album (ganz frisch, ehrlich!) hier auf – mit dem Hinweis auf Ausgehen am Wochenende und Sie haben es sicher verpasst …! Und ich kann Ihnen versichern: Es war großartig. Der große alte Prediger des Punkrock hat agitiert, geschwitzt und die Bühne, mich und alle anderen total gerockt. Und mich mal wieder dran erinnert, dass ich zwar insgesamt dran werkele, mich nicht immer so schnell aufzuregen (Sie wissen schon – Impulskontrolle ;-)), aber dass es genug gibt, worüber man nicht aufhören darf, sich aufzuregen. Ich zitiere mal meine plakative Lieblingszeile aus einem Abschnitt von Herrn Biafras Predigt:

Exposing a crime is not a crime! 35 Years for Edward Snowden – who is the criminal?!

So ungewohnt politisch (ist ja eigentlich mein Spielplatz hier …) entlasse ich Sie in die Woche. Hören Sie mal wieder n bisschen punkrock 😉

http://youtu.be/6f66EqCyPOE

Thank you so much, Mr. Biafra!

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Berührende Maniküre

Verehrte Leserschaft! Jede/r, der/die sich Toutde5uite wiederholt antut (Sie fahren sicher auch gerne Achterbahn, oder?), kennt den folgenden Sermon: Eigentlich bin ich ja schrecklich tiefgründig, undsoweiterundsoweiter, eine sehr sensible Seele, die verkannterweise in derben Stiefeln durchs Leben geht, blabla, würde gerne durch rumpelige grrrls-, punkrock-, indie- und Pop-Musik längst vergangener Dekaden mein zartes Inneres zeigen, laberlaber, wenn ich nicht gerade messerscharf die Schwächen meiner Mitmenschen anprangere (denken Sie an den unangenehmen kleinen Polizisten …) – ABER: immer interessieren Sie sich nur für Fahrräder und Nagellack, BUHUHUUUUUUU GEMEIN (…wo ich doch furchtbar gerne über Fahrräder und Nagellack schwadroniere ….)!

Aber heute sehe ich mich in der glücklichen Lage, das Thema zu bedienen, bei dem die Blog-Statistik jubiliert und Ihnen gleichzeitig meine absolute Heldin der Woche zu präsentieren: Emma Green Tregaro, schwedische Hochspringerin und eine Frau, die Flagge zeigte – nämlich die Regenbogenflagge solidarisch auf ihren Fingernägeln zur Leichtathletik-WM in Moskau (für alle, denen die anbetungswürdige Maniküre entgangen ist: klick).

Zu gerne würde ich Sie mit dem Originalbild erfreuen, aber bildrechtlich ist da nix zu wollen. Also muss ich wie immer alles selber machen 😉

regenbogen

Was ich über die völlig unverständliche Haltung des internationalen Leichtathletik-Weltverband IAAF denke oder über Jelena Issinbajewa, über diskriminierende Politik und über den aktuellen reaktionären Backlash – damit belästige ich Sie nicht, Sie können es sich denken. Ich würde böse & bitter klingen und das ist dem, was ich gerade denke & fühle, gar nicht wirklich angemessen:

Ich bin mir sicher, dass die im Unrecht sind, die Liebe verbieten und Hass schüren. Ich wünsche mir eine Welt mit viel mehr Menschen, die durch bunte Fingernägel Toleranz & Liebe zeigen. Und wenn Sie gerade keine Lust haben, sich die Nägel bunt zu lackieren, dann küssen Sie schnell jemanden, den Sie lieb haben. Das Geschlecht ist egal 😉

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Evergreens am Dienstag

Die vergangene Woche ist vorbeigeflogen … mir ist schwindelig. Aber der Dienstag muss sein!

Wunderwunderschön, immer noch:

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Evergreens am Dienstag

Heiß heute … 😉

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EINMETERFÜNFZIG!!!

Falls Sie bei diesen sommerlichen Temperaturen beobachtet haben sollte, wie eine Radfahrerin auf einem außergewöhnlich gutaussehenden Fahrrad Autofahrenden ins offene Fenster „EINMETERFÜNFZIG!!!“ brüllt: Das war ich. Ich brülle das auch bei winterlichen Temperaturen, im Sommer allerdings mit viel, viel mehr Emphase – denn bei offenen Fenstern können mich die Chauffierenden ja sogar hören.

Manche Passanten lächeln dann wehmütig-verständig: Ebenfalls Fahrradfahrer, eindeutig, auch fußgehend sofort zu erkennen. Alle anderen schauen fragend und/oder peinlich berührt (wenn ich auf Krawall gebürstet bin, liebe ich peinliche Berührtheit. Mir selbst ist dann bestenfalls hinterher was peinlich, aber selbst dann nur wenig).

„Was könnte die wütende Frau nur gemeint haben?! Ihre Körpergröße? Interessiert mich eigentlich gar nicht. Wirkte aber eher größer … Naja, das nächste Mal fahre ich einfach noch dichter an ihr vorbei und frage sie!“ Und da haben wir’s (Sie, liebe Leser und Leserinnen, mit Ihrer geistigen Alertheit, wussten natürlich längst, wo der Hase läuft – viel zu dicht an mir vorbei nämlich!).

Und jetzt lernen Sie einen weiteres Mitglied des Ensembles „Toutde5uite – wir wirken wie eine, sind aber viele – harrharr“ kennen: Den kleinen Polizisten. Sehr unsympatisch, darf deshalb auch nicht so oft raus. Deshalb kriegt er den Mund nicht mehr zu, wenn er’s mal schafft:

EINMETERFÜNFZIG ist der Mindestabstand (verzeihen Sie die vielen Großbuchstaben, hab mich schon heiser geschrieben …). Zwei sind besser. Und obligatorisch, wenn ein Kind (im Anhänger oder auf dem Fahrrad) dabei ist. In jedem Fall ab Außenkante (also ggf. Lenkerende, falls das die breiteste Stelle ist). Falls Überholen mit diesem Abstand aus irgendeinem Grund (Gegenverkehr, Gesamtstraßenbreite, ja sogar fehlendes Augenmaß oder was auch immer) nicht möglich ist, hat es zu unterbleiben. Und nun zitier ich mal, um ganz exakt zu bleiben:
Ein Überholer verstößt schon dann gegen die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung, wenn er den Eingeholten erschreckt und damit zu einer Fehlreaktion veranlasst. Fühlt sich der Radfahrer bedroht oder wird er unsicher, ist der Abstand zu gering!
So urteilte der Bundesgerichtshof schon 1967 (BGH, Verkehrsmitteilungen 1967, 9).
Zuwiderhandlungen werden – auch wenn niemand verletzt wurde – als Nötigung oder gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr verfolgt.

Sprich: Wenn ich ins Autofenster gurgle (und das tue ich nur dann, wenn es mir bedrohlich wird), hat der/die Autorfahrende schon genötigt oder gefährlich in den Straßenverkehr eingegriffen. Und „Ich hab n guten Anwalt!!!“ gurgle ich nur deshalb nicht hinterher, weil das zu lange dauert … So, jetzt ist meine interne Security (harrharr, die beiden vierschrötigen Mentalbewohner stelle ich Ihnen das nächste Mal vor …) dem kleinen Polizisten habhaft geworden und zerrt das zeternde Persönchen wieder in die Tiefen meiner Persönlichkeit. Aber er schafft’s bestimmt mal wieder ans Tageslicht … Harrharr!

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Der Bann ist gebrochen!

Ich habe es geschafft!!! Ich habe mir einen neuen Nagellack gekauft! Sagen Sie jetzt nichts – ich weiß, was Sie denken: Soso, denken Sie, Frau-Toutde5uite-ich-habe-nur-34-Nagellacke hat es geschafft, Nummer 35 ins Einkaufskörbchen zu schaufeln, soso … reife Leistung. Wenn Sie weniger höflich sind, denken Sie vielleicht: Armseliger Konsum-Junkie, geh mal n bisschen Fahrradfahren!!!

Aber in Wirklichkeit tu ich das alles nur für Sie, verehrte/r Leser/in! Ich erwähne es ja immer mal wieder: Fahrräder und Nagellack – da kommt die Blogstatistik auf Touren. Und Ihr Leseglück ist selbstverständlich mein Bestreben. Nun ist es aber mit neuem Nagellack bei mir viel schwieriger, als Sie denken! In den letzten Monaten habe ich wieder und wieder versucht, einen neuen Nagellack mit verblüffenden Nuancen zu erwerben, einzig, damit ich Sie mit ausgesucht schönen Bildern davon erfreuen kann. Und nun will ich Ihnen zeigen, was jedes Mal passiert ist:
Nagellack Jedes Mal dachte ich: OHA! Diese bemerkenswerte Nuance von Blau-Grün/Türkis/Petrol habe ich noch nicht! Brauche ich aber!!!
Und es sind auch wirklich lauter bemerkenswerte Nuance von Blau-Grün/Türkis/Petrol, aus denen ich je nach Stimmung die passende auswähle. Aber fällt Ihnen was auf? Man könnte auf die Idee kommen, dass sich die Farben *hüstel* nun, leicht ähneln … Wenn ich die Lacke dann noch fotografiere und hier poste, sehen sie tatsächlich zum Verwechseln ähnlich aus (lackierte Nägel fotografieren sich relativ schwierig in Bezug auf Farbtreue).

Als ich nun das letzte Mal bei den einschlägigen Lack-Dealern vorbeischaute, hatte ich schon vorher lange über die Farbproblematik gesonnen und einen festen Plan. Die bezaubernde Frau 80smusicmixtape war in meinem Kopf, die sich für die längst fälligen Wettschulden eine „schöne sommerliche Farbe“ für den Nagellack auf dem Foto gewünscht hatte … ah,eine bemerkenswerte Nuance von Blau-Grün/Türkis/Petrol wäre da doch was Feines … Nein!!! Ich werde den Kreis durchbrechen! Und plötzlich war dieses pastellige Lindgrün in meinem Kopf. Und seine Manifestation stand auch tatsächlich beim Dealer im Regal und hüpfte auf ein samtiges „Allez Hopp!“ meinerseits bereitwilligst in mein Körbchen (auf meinen Nägeln zu bewundern auf dem Bild, auf dem ich Frau 80smusicmixtapes Blogtitel in die Botanik halte). Und jetzt ist der Bann gebrochen!!! Heute ging es schon ganz leicht, nochmal eine andere Farbe zu kaufen, das anbetungswürdige Ergebnis sehen Sie, wenn meine Nägel trocken UND fotografiert sind. Werfen Sie eigentlich Ihren Fingernägeln auch manchmal ekstatische Luftküsschen zu? Nein? … na, Schwamm drüber.

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