Archiv für den Monat September 2013

Mixtape

Ich hab’s ja schon das eine oder andere Mal durchklingen lassen: Ich bin ausschließlich berufsjugendlich – als Dame möchte ich zwar nicht allzu genau auf mein Alter (also *hüstel* im Sinne von meinem kalendarischen Geburtsdatum gerechnet …) eingehen, aber wenn Sie so meine Musikauswahl angucken, kriegen Sie gegebenenfalls eine Ahnung … 😉 Kein Wunder also, dass ich beim „Musikkassetten-Special“ zum 50. Geburtstag der Kassette in der Wochenendausgabe unserer lokalen Zeitung auf Touren kam: Erinnerungen an besondere Mix-Tapes!

Was ein gutes Mix-Tape ausmacht, wieviel Hingabe man ins Erstellen legen konnte, wie wichtig ein guter Urlaubsmix war in Zeiten, als man eben noch nicht ein paar hundert Gigabyte Musik in der Hosentasche dabeihaben konnte, wie tragisch eben dann Bandsalat war, was mit geschenkten Mixtapes gesagt oder nicht gesagt wurde – ach … Stoff für ein ganzes Blog!

Das letzte Mixtape, das ich anfertigte, ist schon ne ganze Weile her, und war auch gar kein Tape mehr, sondern schon eine CD. Und ja, ich war ausgesprochen romantisch motiviert … (machten ja meistens die Jungs, das mit den romantisch motivierten Mixtapes – aber was erwarten Sie von jemandem, der zwar ziemlich viel über Nagellack nachdenkt, aber ansonsten als Hobby außer den heißgeliebten Fahrrädern vielleicht noch Kickerspielen & Dosenbiertrinken angeben könnte?).

Und wissen Sie was? Seit der Zeitungslektüre bin ich wieder mächtig in Stimmung … und romantisch motiviert allemal. Und es gäbe einen guten Anlass, zum Glück noch ein paar Wochen hin … Ich habe sogar schon einen wirklich genialen Opener, goldwert, die halbe Miete!!!

Allein … man ist ein bisschen eingerostet, was das angeht. Hand aufs Herz, wann haben Sie zum letzten mal ein Mix-Tape erstellt? Eins zum Verschenken? Zum romantisch motiviert Verschenken? Allein die vielen technischen Fragen, die sich da stellen … Noch einfach: Die Länge – würde mich jetzt an den (oldschool) maximal 90 Minuten orientieren. Schon viel schwieriger: Wie überreicht man ein Mix-Tape, das kein Tape ist? Murmelt man „Ich schick Dir’n ZIP …“? Bindet man ein Schleifchen um nen Memory-Stick? Wo bringt man eine mit geistreichen Anmerkungen versehene playlist unter? Auch die grafische Covergestaltung ist ja kein wirkliches Thema mehr … ach, schwierig!

Deshalb, liebe Leserinnen und Leser, bitte behandeln Sie meine Fragen nicht wie rhetorische Fragen (das tun Sie immer, dabei frage ich ganz selten rein rhetorisch … Schwamm drüber!), sondern plaudern Sie mal aus Ihrem aktuellen Mix-Nähkästchen!

Es ist gespannt & stets die Ihre:

Toutde5uite

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Obscured by ****heads

Gerade betreibe ich das ehrgeizige Projekt, meine CDs zu digitalisiseren. Während ich sie (natürlich!) alphabetisch sortiert aufbewahre (der kleine Polizist würde sonst Amok laufen …), gehe ich dabei völlig unsystematisch vor: … erstmal alle Lieblings-CDs, auf meinem Laptop is ja nich ewig Platz  … wie, noch gar keine „K“-Einträge, wenn ich mir die Ordner alphabetisch sortiert anschaue, also schnell ein hübsches K … und so weiter.

Jetzt lagen als nächstes im Stapel ein Steakknife-Album und eine Ten Foot Pole-CD, beides echte Kracher, aber nun nicht eben Goldene-Schallplatten-Gewinner, um mal den Verbreitungsgrad zu definieren. Und zum ersten Mal hat sich die Media-Player-Album-Erkennung geirrt: Als Steakknife im Laptop steckte, erkannte der Player Ten Foot Pole. Was noch nie vorher in diesem Rechner lag, nur im Stapel als nächste CD … Spooky, oder?! Ich staunte also wirklich ausgiebig ein paar Runden  – also, zufallstechnisch ja echt n Ding, oder? Unter Millionen möglicher Bands sich gerade auf die einzuschießen, die als nächste in meinem privaten Zufallsstapel liegt … tsts. Dann fing mich die Sache mit dem „Einschießen“ aber mächtig an zu nerven. Die tatsächliche Band fand der Media-Player nämlich nicht. Auch nicht mit meiner massiven Hilfe. Also manuell bearbeiten … Trackliste, Interpreten etc. *nerv* Nur das Cover-Bildchen, mit dem er das Album im Player, im Datei-Manager und überall sonst darstellt, lässt sich nicht ändern. Und jetzt fragen Sie mal nach dem kleinen Polizist … Der ist seit gestern fertig mit der Welt. Alles so schön geordnet und dann das falsche Cover. Wenn Sie also Rat zur diesbezüglichen Handhabung des Media-Players wissen – der kleine Polizist schmeißt ne Runde, wenn Sie ihn von seinen Archiv-Schmerzen erlösen!

Was übrigens in seiner regulativen Übergriffigkeit selbst den kleinen Polizisten empörte, ist die Tatsache, dass der Player in den Medieninformationen die bösen Worte in CD- und Liedtiteln zensiert –  bezeichnenderweise z. B. hat er „obscured by ****heads“ schön gesternt. Find ich gut, dass jemand aufpasst, dass meine (!) CDs nicht mit ihrem tatsächlichen Titel auf meiner (!) Festplatte landen. Dazu bin ich moralisch nicht gefestigt genug!!!

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Gimme some music!!!

Demletzt hatte ich es mit einem guten Kumpel von den Personen in unserem Leben, die er – beim ersten Hören wenig schmeichelhaft – „Trüffelschweine“ nennt.

Das Tertium comparationis – ha! hab ich Sie mal wieder durch das kulturelle Niveau dieser Seite sprachlos gemacht!!! – also das vergleichende Dritte, also das Ding, was Vergleichendem und Verglichenem gemeinsam ist, wäre hier wohl: unermüdlich für andere die guten Sachen hervorwühlen. Und wir sprachen natürlich über Musik. Wir beide lieben Musik – manchmal sogar die gleiche. Und jeder von uns beiden hatte – unabhängig von einander und nicht den gleichen – einen solchen Freund, der wahnsinnig umtriebig alles hörte, anschaute, auscheckte und: das alles bereitwillig weitergab.

Ich scheue den Ausdruck „Trüffelschwein“, er klingt einfach nicht schön genug – dafür, wie sehr dieser Freund mein Leben bereicherte. Musik schenken (im Sinne von: zugänglich machen) ist unschätzbar. Meine ich jetzt ganz ernst und nicht ohne Rührung. Danke, J.! Mit Dir habe ich die besten Konzerte meines Lebens gesehen und Dinge kennengelernt, ohne die ich ärmer wäre. Du warst (und bist bestimmt noch) in fast allen Genres unterwegs, mit heiligem Eifer und trotz deines riesigen Backgrounds der erste, der sich von guter Musik aufrichtig berührt zeigt. Das Leben, tückisch wie es ist, hat uns irgendwann ein bisschen weit von einander weggespült, aber Du glaubst gar nicht, bei wievielen Tracks Du direkt neben mir stehst …

Falls Ihnen da was bekannt vorkommt
– schauen Sie vielleicht ab und zu Zeichentrickserien … hihi.
– oder Sie sind Fan von Pierre Henry, einem der Godfathers der elektronischen Musik, der das phantastische Original 1967 (!)  „synthetisiert“ hat
– oder Sie hören einfach viel Fatboy Slim 😉

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Evergreens am Dienstag …

… am Mittwoch. Deftones covern The Smiths. Wenn Sie in nächster Zeit vorhaben, mal ordentlich in Selbstmitleid zu baden, empfehle ich dazu diesen Soundtrack – stilvoller kann man sich kaum selbst leid tun 😉

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WÄHLEN GEHEN!!!

Um’s mit Twisted Sister zu sagen:

We’ve got the right to choose and
There ain’t no way we’ll lose it

… falls Sie also das unglaubliche Glam-Rock-Video überlebt haben:
WÄHLEN GEHEN!!! Wenn’s sein muss ungültig, aber nicht den ganz Falschen Ihre Stimme schenken!

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Die letzten zwei Tage …

waren so … wirr. Und jetzt chill‘ ich. Und Sie denken wahrscheinlich, Sie haben sich in der Seite geirrt 😉

In den Remix hab ich mich verknallt. Same with you, boy 😉

 

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Man soll den Tag nicht vor dem Abend bloggen!!! Heute Morgen noch trällerte ich vergnügt kanadischen Pop vor mich hin und noch ehe es Mittag schlug … war ich mit der Aufgabe konfrontiert, die wir aus dem guten, alten Fährmannrätsel kennen (Falls Sie das gute, alte Fährmannrätsel nicht kennen: Ein Fährmann soll einen Kohlkopf, eine Ziege und einen Wolf übersetzen. Es passt aber immer nur Fährmann + 1 in die Fähre und sowohl Ziege + Kohlkopf  als auch Wolf + Ziege allein am Ufer sind fatal …).

Auf meine Wirklichkeit übertragen, wird’s noch eine Ecke schwieriger: Der Wolf hasst den Kohlkopf und möchte auf keinen Fall mit ihm alleine bleiben. Die Ziege wird sofort seekrank, wenn sie das Festland verlässt. Der Kohlkopf findet sowieso alles scheiße und nervt mich permanent mit Fragen zur CO2-Bilanz meiner Fähre. Ich selbst drehe nach den wenigen lichten Momenten heute Morgen genauso am Rad wie die ganzen letzten drei Wochen (habe ich Ihnen von dem zuckenden Nerv an meinem rechten Auge erzählt? Nein? Schwamm drüber) und verfluche ausdauernd die Idee, eine Vergnügungsfahrt angedacht zu haben. Zwischendurch bekomme ich depressive Anfälle, weil Wolf, Ziege und Kohlkopf mich offensichtlich nicht lieb haben …

fährmannrätsel

Therapeutisches Malen hilft auch nicht …

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Als wir unsterblich waren …

Gerade eben habe ich ein bisschen Ordnung gemacht. Hier. Also, nur bedingt rund um das Sofa, auf dem ich sitze, da geht’s noch. Aber hier im Blog musste ich dringend mal ein bisschen Kategorien nach-vergeben, damit Sie z. B. mit einem Klick all die wundervolle Musik, die ich regelmäßig und auch noch zwischendurch wider Sie töne, rekapitulieren können. Und da freuen Sie sich jetzt sicher mächtig drüber, gell?! Nichts zu danken, mach‘ ich gerne, hihi.

Und wo ich so viel Lieblingsmusik von mir blitzgesichtet habe, habe ich gleich wieder Liedchen im Kopf gehört (im Gegensatz zu Stimmen im Kopf ist das super)! Deshalb hier gleich eine echte Perle der Popmusik, von der ich eigentlich immer gute Laune bekomme. Leider kann ich Ihnen nicht erzählen, an welche Nacht sie mich erinnert, denn dann würden wir alle SOFORT für etwa 10 verschiedene Delikte von der NSA abgeholt werden, Sie fürs bloße Lesen. Aber glauben Sie mir: Es war so lustig wie das folgende Stück und eine Zeit, in der wir unsterblich waren …

 

 

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Singlespeed

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Erinnert Sie diese Maniküre an etwas? Nein?
Dann sollten Sie dringend mehr Fahrrad-Blogs lesen!

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