Schlagwort-Archive: That’s when I reach for my revolver

Eben …

… wäre meine Spottlust beinahe mächtig mit mir durch gegangen. Und spöttisch bin ich wirklich selten – meistens bin ich sehr positiv, wenn nicht bin ich traurig, zornig, nervös oder gleichgültig. Zuerst gab ich den durchgehenden Pferdchen noch mächtig die Peitsche (ja, mit genauso irrem Blick wie die Kontrahenten in Ben Hur), plötzlich sah ich dann doch noch durch den roten Schleier vor meinen Augen das kleine wilde Blinklicht „Impulskontrolle!!!“, zerrte aus Leibeskräften an den Zügeln und brachte meinen Streitwagen schlingernd zum Stehen.

Und so verkneife ich mir alles. Nein, alles schaff‘ ich nicht. Zwei Dinge muss ich loswerden:

1. Wer auf zwanzig Zeilen zwanzig mal das Wort „Kultur“ verwendet, sollte zumindest die grammatikalischen Fehler in den selben zwanzig Zeilen einigermaßen im Griff haben. Darauf, dass ich in einem zwanzigzeiligen Deutschpunk-Lied über Dosenbier mehr Esprit leuchten sehe, gehe ich nicht weiter ein (damn, fällt mir das gerade schwer …).

2. Noch nie ist es mir so schwer gefallen, nicht zu rebloggen.

hat übrigens Moby später gecovert. Als schicken Mix und live mit Gitarre in der Hand. Nur damit ich hier auch mal n bisschen kulturelle Bildung verbreite, höhö. Immer gern 😉

Werbeanzeigen
Getaggt mit , , , , , ,