Der fliegende Holländer

Der fliegende Holländer

Das erste Mal sah ich dieses Fahrrad spät, spät in der Nacht, als ich heimwärts radelte. Es stand unter einer dieser Straßenlaternen, die dieses seltsam orange Licht werfen, das sowieso alles in Fehlfarben taucht. Alles an diesem Fahrrad war grau-milchig-fahl-weiß, beinahe floureszierend, selbst Felgen und Reifen. Ich bin wirklich kurz erschrocken …

Mittlerweile ist es mir schon öfters begegnet und das letzte Mal war ich geistesgegenwärtig genug für ein Foto – bevor es einfach wieder verschwindet … 😉

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7 Gedanken zu „Der fliegende Holländer

    • toutde5uite sagt:

      Ja! Ich wäre auch sehr neugierig auf den Fahrer (es parkt da wirklich immer nur nachts), andererseits – wer weiß, wer da für die nächsten paarhundert Jahre zum Radfahren verdammt wurde … 😉

  1. mickzwo sagt:

    Ein Unglücksrabe von Klabautermann. Dem ist das Schiff abhanden gekommen. Hat ihm irgend so ein Pirat geklaut. Nun grübelt der Nachts in einer Eckkneipe vor sich hin, wie er den peinlichen Zustand beenden kann ohne dabei aufzufallen. Ist doch peinlich, sowas … 😉

    • toutde5uite sagt:

      Ein Schiff zu klauen, das mit einem Fluch belegt ist … das geht bestimmt nach hinten los!
      Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass der unglückliche Klaubauter wohl Nachtschicht arbeitet, das Fahrrad ist immer in der Nähe einer entsprechenden Fabrik angebunden.

      • mickzwo sagt:

        Das kann natürlich auch eine Klabauterfrau sein. Tarnung ist in jedem Fall wichtig. Er oder sie könnte das Unternehmen „Schiff“ (wie ich es mal nenne) auch in der Nachtschicht aushecken.
        Dass so ein Durchschnittspirat nicht lange fackelt, das weiß man doch hinlänglich aus Film, Fernsehn und auch aus der Literatur. Seltener aus eigener Anschauung, siehe oben. Dieser Prirat brauchte das Schiff eben. Aus Gründen. Da ist es doch verständlich, dass man so „Kleinigkeiten“ wie Flüche erstmal hintanstellt.
        Ps.. Diese Geschichte scheint mir nichts für Weicheier zu sein. Es bleibt spannend.

      • toutde5uite sagt:

        Aus Gründen. Das leuchtet ein. Und das werde ich mir auf alle Fälle als elegante Lösung merken, wenn ich das nächste Mal pseudo-begründend rumzustammeln versucht bin, weil ich finde, dass meine wahren Beweggründe mein Gegenüber einen feuchten Kehricht angehen, ich mein Gegenüber aber zu gut leiden kann, um ihm genau das mitzuteilen.
        Bezüglich des fliegenden Holländers halte ich die Augen offen!

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